Ausgangssituation
Das zurzeit herrschende Defizit liegt im noch ungenügenden Stand der
Umsetzung vorliegender Forschungsergebnisse bzw. prototypischer
Entwicklungen. Hier ist der Ansatz des Projektes / des Netzwerkes zu
suchen, diese entsprechenden Bedarfe sequentiell zu ermitteln,
Unternehmen mit Grundlagen- und Anwendungsforschung zusammenzuführen um
zu entsprechenden neue Produkte und Verfahren hinzuführen. Hier sollen
bestehende regionale und überregionale Kompetenzen zu Kooperation
zusammengeführt werden.
Das sich daraus entwickelnde Potential sollte durchaus dazu führen,
dass Unternehmen der Region neue Handlungsfelder erschließen und
gleichzeitig damit Standorte und Arbeitsplätze gesichert werden und bei
der prognostizierten Marktentwicklung neue Arbeitsplätze geschaffen
werden inkl. Entstehung neuer Unternehmen.
Die Herausforderung ergibt sich durch die
- Zusammenarbeit unterschiedlicher Wissens- und Fachbereichen aus Forschung und Industrie
- Gestaltung vorhandener, traditioneller technischer Systeme an Anforderungen der Biotechnologie bzw. biotechnologischer Produkte
- logistische Gestaltung der vor- und nachgelagerten Prozesse und den damit verbundenen neuartigen Logistiksystemen
- Anwendung neuer Materialien, veränderter technologischer Parameter, Normen, Regeln und Gesetzlichkeiten sowie
- Erschließen neuer Wissensgebiete und Geschäftsfelder
Die Kooperation von Wissenschaft und kmU zu initiieren um zur
Realisierung innovativer Erzeugnisse rund um biotechnologische
Grundlagenentwicklungen zu gelangen bzw. diese in spezifischen
Segmenten wirksam zu unterstützen ist erklärtes Ziel des Netzwerkes.
- Kooperation von kmU und Wissenschaftseinrichtungen mit dem
Ziel Kompetenzen zur Fertigung notwendiger Funktionsmodule für
biotechnologische Anlagen aufzubauen. Dabei bilden die Basis regionale,
traditionelle Kernkompetenzen, wie der Chemieanlagenbau; der Maschinen-
und Anlagenbau; der Apparatebau, die Feinwerktechnik und Andere.
- Zusammenführen
von Kernkompetenzen für die Entwicklung der notwendigen „Technik“ zur
industrienahen Realisierung, Anwendung und Nutzung ausgewählter
biotechnologischer F&E Ergebnisse/Produkte im Rahmen von
Entwicklungsprojekten.
- Initiierung von Entwicklungen
serientauglicher technischer Systeme inkl. Fertigungsverfahren zur
Nutzung der Biotechnologie (biotechnologischer Produkte) – im Sinne
eines kooperatives interdisziplinäres „Produktengineering“
- Weitere
Zielsetzungen sind in Vorbereitung bzw. orientieren sich an den
Anforderungen der Partner des Netzwerkes, wie z.B. Normung,
Standardisierung, Qualifizierung u. a. m.
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